360° VR Kurzfilme

(Kurz)Filme auf neue Art und Weise erleben

Das wird durch Virtual Reality ermöglicht. Die Zuseher_innen werden regelrecht in die Handlung hineingezogen, fühlen sich mitten drin im Geschehen und können jederzeit bestimmen, auf welchen Teil der Handlung sie sich aktuell konzentrieren wollen. Die ALPINALE ist überzeugt, dass dieses zukunftsträchtige Medium neue Wege des Geschichtenerzählens und Filmerlebens ebnet. Wir möchten daher heuer zum ersten Mal drei besonders gelungene Beispiele außerhalb des Wettbewerbs anbieten, in welche Sie durch die Technik der Virtual Reality vor dem Hauptprogramm und während der Pause eintauchen können.

Die 360°-Kurzfilme können während des Festivals täglich ab 20:00 Uhr und in den Pausen angesehen werden.

Fluchtpunkt

Dieses 360° audio-visuelle Erlebnis erzählt vier Geschichten gleichzeitig. Es zwingt die Betrachterin oder den Betrachter, sich zu entscheiden, welche Geschichte sie oder er ansehen will.

Heute Abend ist die große Vernissage, die erste große Ausstellung der aufstrebenden Künstlerin Carlotta Carlsen. Während einige junge Mädchen ihre Arbeit verspotten, wartet der Käufer Karl-Heinz Sutheheim ungeduldig auf sie – warum kommt die Künstlerin nicht? Leider steckt sie zu Hause fest, da ihr Ex-Freund Raul ihr einen unerwarteten Besuch abstattet. Sie sieht die Hintertür als einzigen Ausgang, doch auch zwei Räuber, die vor der Polizei fliehen, sehen Carlotta’s Fenster als Ticket in die Freiheit.

Regie und Drehbuch: Béla Baptiste; Produktion: Christian Vollenhofer-Rohlfing, Lena Weiss; Kamera: Alexander Dirninger
Österreich 2017, 6 Minuten

De Geheugenkamer

Eine junge Frau benutzt einen holographischen Projektor, um kostbare Erinnerungen an ihre Partner wieder und wieder zu erleben. Das System funktioniert, solange sie sich exakt wie damals verhält. Als sie aber von ihrem ursprünglichen Verhalten mehr und mehr abweicht, beginnt das System sich gegen sie zu stellen. Ein kurzer, virtueller Film über Verlust, Technologie und Ethik.

Regie: Justus van den Elsen; Produktion: Dirty Paws Media, Pim van Gorp; Drehbuch: Justus van den Elsen, Bart Verhoeven; Kamera und Schnitt: Johannes van Beeck, Teejo Renaud; Animation: Bart Verhoeven
Niederlande 2017, 4 Minuten

What is real?

Du sitzt gemütlich mit deinen Freunden am Tisch, doch ist das wirklich real? Oder bist du schon so weit in die Virtualität eingetaucht, dass du es gar nicht mehr weißt? Was ist noch real und was schon lange nicht mehr?

Regie und Drehbuch: Julian Dünser; Cast: Julia Tiefenbrunner, Madeleine Wagner, Manuel Baus; Audio-Support: Robert Lang
Österreich 2019, 3 Minuten